Stillgestanden! Still-Gestanden?

Der Wecker zeigt 03.34 Uhr. Eine laute Stimme schalmeit direkt neben meinem Ohr. Und das in der Dezibelstärke eines Düsenjets. Jaja, auf der Dezibelskala rangieren Babies direkt neben Düsenjets. Ich fühle mich ad hoc wie bei einer Truppenübung der Bundeswehr (obwohl ich da natürlich nie war) – als würde dort eine Nachtübung stattfinden und alle müssen sofort raus aus ihren Betten und sich hurtig in einer Schlange formieren. Ich stelle mich nicht in einer Schlange auf, sondern ziehe mein Baby (das mir in diesem Moment beim Hochheben unendlich schwer vorkommt) direkt aus dem BabyBay an mich, um es zu stillen. Mit Augenliedern auf halb acht und in einem etwas debilen Zustand, lege ich den Kleinen nach ca. 20 Minuten wieder ab. Er ist beim Trinken langsam wieder ins Land der Träume hinübergeglitten. Auch ich sinke langsam wieder in den Schlaf. Bis zur nächsten Hab-Acht-Übung. Zwei Stunden später. Stillgestanden. Still-Gestanden? Stillen?! Zack-zack! Mami-Alaaaaaaaaaaaaaaaarm!!!

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